Kaffee & Kantate

J. S. Bach: "Schweiget stille, plaudert nicht!", Kaffeekantate, BWV 211

J. S. Bach: „Schweigt stille, plaudert nicht“, Kaffeekantate, BWV 211

G. Sammartini: Konzert F-Dur für Sopranblockflöte, Streicher und Basso continuo

 

Katrin Reimann, Sopran

Stephan Hinssen, Tenor

Matthias Klesy, Bariton & Inszenierung

 

Dietmar Thönnes, Blockflöte

Arntraud Knappe, Flöte

Regina Werbick, Cembalo

Mitglieder der Dortmunder Philharmoniker

 

Elke Cernysev, Musikalische Leitung & Cembalo

J. S. Bach: Kaffee-Kantate

Die weltliche Kantate von J. S. Bachs (1685-1750) ist eine humorvoll-ironische Szene aus dem bürgerlichen Leben der Leipziger: Herr Schlendrian (Bass) versucht mit wütenden Drohungen seiner Tochter Liesgen (Sopran) die Unsitte des täglichen Kaffeetrinkens abzugewöhnen. Erst als er ihr die Erlaubnis zur Heirat in Aussicht stellt, lenkt die eigenwillige Tochter zunächst in der Arie „Heute noch, lieber Vater tut es doch“ ein, lässt aber im anschließenden Rezitativ des Erzählers heimlich verbreiten, dass sie nur einen Mann akzeptiert, der ihr auch in der Ehe jederzeit das Kaffeetrinken gestattet. Mit einem ironisch-versöhnlichen Trio der drei Gesangssolisten „Die Katze lässt das Mausen nicht“ endet die Kantate.

 

Rezitativ: Schweigt stille, plaudert nicht

Arie: Hat man nicht mit seinen Kindern

Rezitativ: Du böses Kind, du loses Mädchen, Ach!

Arie: Ei! wie schmeckt der Coffee süße

Rezitativ: Wenn du mir nicht den Coffee läßt

Arie: Mädchen, die von harten Sinnen

Rezitativ: Nun folge, was dein Vater spricht!

Arie: Heute noch, lieber Vater

Rezitativ: Nun geht und sucht der alte Schlendrian

Trio: Die Katze läßt das Mausen nicht

 

Besetzung:

Erzähler (Tenor)

Herr Schlendrian, der Vater (Bass)

Liesgen, seine Tochter (Sopran)

Instrumentalensemble aus Flöte, 2 Violinen, Bratsche und Basso continuo